1,2 % mehr Krankenhausbehandlungen im Jahr 2025
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1,2 % mehr Krankenhausbehandlungen im Jahr 2025

WIESBADEN (ots)

- Zahl der Patientinnen und Patienten steigt im Vorjahresvergleich um 203 000 auf 17,7 Millionen, Bettenauslastung nimmt um 0,6 Prozentpunkte auf 72,6 % zu

- Ein durchschnittlicher Krankenhausaufenthalt dauert mit 7 Tagen nur noch halb so lange wie im Jahr 1991

- Ein Viertel mehr Beschäftigte in Krankenhäusern als im Jahr 2015

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 17,7 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt, das waren 1,2 % oder 203 000 mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, blieb die Zahl der Behandlungsfälle aber weiterhin deutlich niedriger als vor der Corona-Pandemie: Im Zeitraum von 2014 bis 2019 waren jedes Jahr mehr als 19 Millionen Menschen in Krankenhäusern behandelt worden. Im Vergleich zum Jahr 2019 (19,4 Millionen) war die Zahl der Patientinnen und Patienten im Jahr 2025 um 9,4 % niedriger.

Die meisten stationären Krankenhausbehandlungen fanden im Jahr 2025 in der Fachabteilung Innere Medizin mit 5,0 Millionen Fällen und damit gut einem Viertel (28,1 %) aller Behandlungsfälle statt. Darauf folgte die Allgemeine Chirurgie mit 2,7 Millionen Behandlungen beziehungsweise 15,3 % aller Fälle.

Zahl der Betten sinkt, durchschnittliche Bettenauslastung steigt

Insgesamt waren in den deutschlandweit 1 807 Krankenhäusern im Jahresdurchschnitt 468 803 Betten aufgestellt, das waren 0,9 % weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Bettenauslastung stieg um 0,6 Prozentpunkte von 72,0 % im Jahr 2024 auf 72,6 % im Jahr 2025. Dabei wiesen große Krankenhäuser im Durchschnitt eine höhere Bettenauslastung auf: Krankenhäuser mit mehr als 800 Betten hatten eine Bettenauslastung von 75,3 %. Die niedrigsten Auslastungsraten hatten Krankenhäuser mit weniger als 100 Betten (1 bis 49 Betten: 55,2 %, 50 bis 99 Betten: 68,2 %).

Der größte Anteil der Betten im Jahr 2025 war in Krankenhäusern in öffentlicher Trägerschaft aufgestellt. Sie stellten mit ihren 529 Einrichtungen 47,4 % der Krankenhausbetten. Die 549 Krankenhäuser in freigemeinnütziger Trägerschaft stellten 31,6 % der Betten. Mit 729 Einrichtungen befanden sich die meisten Krankenhäuser in privater Trägerschaft. Diese stellten jedoch lediglich 21,0 % der aufgestellten Betten und waren somit gemessen an der Bettenzahl im Durchschnitt deutlich kleiner als Krankenhäuser öffentlicher oder freigemeinnütziger Träger.

Durchschnittliche Dauer eines Krankenhausaufenthalts sinkt weiter

Ein stationärer Krankenhausaufenthalt dauerte im Jahr 2025 durchschnittlich 7,0 Tage und war damit um 0,1 Tage kürzer als im Vorjahr. Damit setzt sich der langfristige Trend von kürzeren Verweildauern fort. Zu Beginn der Krankenhausstatistik im Jahr 1991 dauerte ein durchschnittlicher Krankenhausaufenthalt noch 14,0 Tage und war damit doppelt so lang wie im Jahr 2025.

Die Dauer des Aufenthalts variierte auch im Jahr 2025 in den unterschiedlichen Fachabteilungen. So lag die durchschnittliche Verweildauer in den Fachabteilungen Innere Medizin und Allgemeine Chirurgie 2025 bei nur 5,0 beziehungsweise 4,8 Tagen.

Die höchsten Verweildauern wiesen demgegenüber die psychiatrischen Fachabteilungen und die Geriatrie auf. Hier lagen die Verweildauern in den psychiatrischen Fachabteilungen zwischen 24,3 und 47,0 Tagen und in der Geriatrie bei 14,8 Tagen.

Personalanstieg setzt sich fort: 25 % mehr Krankenhausbeschäftigte als 2015

Zum Jahresende 2025 waren in den Krankenhäusern 221 800 Personen im ärztlichen Dienst und 1 271 700 Personen im nichtärztlichen Dienst (einschließlich Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende) direkt bei den Einrichtungen beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Personen im ärztlichen Dienst um 1,9 % und im nichtärztlichen Dienst um 2,5 %. Im Vergleich mit dem Jahr 2015 ergibt sich ein Anstieg der Beschäftigtenzahl von 27,1 % im ärztlichen Dienst und 24,9 % im nichtärztlichen Dienst.

Umgerechnet auf Vollzeitbeschäftigte (Vollkräfte im Jahresdurchschnitt 2025) waren 1 038 000 in Krankenhäusern beschäftigt. Von diesen entfielen 184 100 auf den ärztlichen Dienst und 854 000 auf den nichtärztlichen Dienst. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich daraus eine Steigerung von 2,0 % im ärztlichen Dienst und 2,3 % im nichtärztlichen Dienst. Im Vergleich zu 2015 waren 19,2 % mehr Vollkräfte im ärztlichen Dienst und 19,7 % mehr im nichtärztlichen Dienst beschäftigt.

Methodische Hinweise:

In den Angaben zu Vollkräften im Jahresdurchschnitt sind unterschiedliche Beschäftigungsformen wie Voll- und Teilzeit sowie geringfügige Beschäftigung berücksichtigt. Ebenfalls berücksichtigt sind Beschäftigte, die nur während eines Teils des Berichtsjahres im Krankenhaus tätig waren.

Weitere Informationen:

Ausführliche Ergebnisse zu den Krankenhausgrunddaten 2025, differenziert nach Krankenhaustypen und Bundesländern, bieten die Statistischen Berichte "Grunddaten der Krankenhäuser - Deutschland" und "Grunddaten der Krankenhäuser - Bundesländer", die im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes auf der Themenseite "Krankenhäuser" zum Download bereitstehen.

Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

Weitere Auskünfte:

Gesundheitsstatistiken

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Von 36 auf 288 Millionen Euro: Warum Bauprojekte in Deutschland völlig aus dem Ruder laufen
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Von 36 auf 288 Millionen Euro: Warum Bauprojekte in Deutschland völlig aus dem Ruder laufen

Velburg (ots)

Ein kurzes Interview mit Peter Burnickl, Unternehmer und Experte für Bauplanung, technische Gebäudeausrüstung und die wirtschaftliche Umsetzung komplexer Bauprojekte.

1. Die neue Brücke bei Pirna kostet statt ursprünglich 36 Millionen inzwischen rund 288 Millionen Euro: Wie kann sich ein Bauprojekt um das Achtfache verteuern?

Peter Burnickl: „Solche Kostenexplosionen entstehen häufig nicht durch einen einzelnen Fehler, sondern durch eine ganze Kette von Problemen. Besonders die Verzögerung von über 20 Jahren spielt bei diesem Projekt eine entscheidende Rolle. Durch Inflation, steigende Materialpreise und höhere Energiekosten wird das Bauen von Jahr zu Jahr teurer. Hinzu kommen mögliche Planungsfehler, nachträgliche Änderungen und eine unzureichende Abstimmung der Gewerke. Wenn sich ein Bauprojekt über Jahrzehnte hinzieht, können die ursprünglich kalkulierten Kosten irgendwann völlig unrealistisch werden.“

2. Warum werden Baukosten in Deutschland immer wieder völlig falsch kalkuliert?

Peter Burnickl: „Ein großes Problem ist, dass Bauprojekte häufig nicht ganzheitlich betrachtet werden. Es entsteht der Eindruck, dass nicht immer die wirtschaftlichsten Wege gewählt und mögliche Alternativen ausreichend geprüft werden. Statt von Anfang an verschiedene Lösungen hinsichtlich Kosten, Bauzeit und langfristiger Wirtschaftlichkeit zu vergleichen, wird häufig an einmal getroffenen Entscheidungen festgehalten. Kommen dann jahrelange Verzögerungen hinzu, steigen die Kosten durch Inflation, Materialpreissteigerungen und höhere Energiepreise immer weiter. Was ursprünglich wirtschaftlich erschien, kann 20 Jahre später längst überholt sein.“

3. Wie lassen sich solche Kostenexplosionen verhindern, bevor Millionen an Steuergeldern verloren gehen?

Peter Burnickl: „Der wichtigste Hebel liegt in einer frühzeitigen, ganzheitlichen und wirtschaftlichen Planung. Bevor ein Großprojekt umgesetzt wird, sollten unterschiedliche Bauweisen und wirtschaftliche Alternativen sorgfältig geprüft werden. Dabei müssen nicht nur die unmittelbaren Baukosten, sondern auch mögliche Verzögerungen, Preissteigerungen und langfristige Folgekosten berücksichtigt werden. Gleichzeitig braucht es klare Entscheidungen und eine konsequente Kostenkontrolle. Denn jedes zusätzliche Jahr kann durch steigende Material-, Energie- und Personalkosten Millionen verschlingen. Wer Projekte über Jahrzehnte verzögert, darf sich am Ende nicht über explodierende Baukosten wundern.“

Über Dr. Peter Burnickl:

Dr. Peter Burnickl hat sich zur Aufgabe gemacht, mit einem neuen Ansatz für nachhaltige, optimierte und wirtschaftliche Gebäude zu sorgen. Er ist der Geschäftsführer der Pro Bauherr GmbH und eingetragener Sachverständiger für Baukosten und technische Gebäudeausstattung. Als Ingenieur, Projektentwickler und Bauträger kennt er die Branche außerdem genau. Mit seinem Team unterstützt er Bauherren dabei, so zu bauen, dass alle Kosteneinsparpotentiale voll ausgeschöpft sind. Weitere Informationen unter: https://www.pro-bauherr.com/.

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Ruben Schäfer

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Von 36 auf 288 Millionen Euro
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Eine gute Dämmung kann im Winter zu Feuchtigkeitsproblemen führen: "Feuchtigkeit muss entweichen können"
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Eine gute Dämmung kann im Winter zu Feuchtigkeitsproblemen führen: "Feuchtigkeit muss entweichen können"

Berlin (ots)

Mit Beginn der Heizperiode werden Fenster und Anlagen zur Be- und Entlüftung von Wohnräumen wieder häufiger geschlossen, um die Wärme im Haus zu halten. Gerade in besonders gut gedämmten Wohnungen und Häusern kann dies zu Problemen führen: Feuchte Luft wird weniger gut abgeführt und kann sich dadurch ansammeln. Laut Jay Buis, Experte bei Luftentfeuchtershop, hält ein gut isoliertes Haus die Wärme zwar besser im Innenraum, aber dadurch kann auch weniger Luft von selbst nach draußen entweichen: "Wenn man dann noch weniger lüftet, kann es zu Feuchtigkeitsproblemen kommen."

Kalte Tage führen zu stärkerer Feuchtigkeitsansammlung in Wohnungen

Mit sinkenden Außentemperaturen werden auch Fenster und andere kalte Oberflächen im Haus kälter. Wenn nun warme, feuchte Raumluft mit einer kalten Oberfläche wie einem Fenster oder einer Tür in Kontakt kommt, kondensiert der Wasserdampf zu sichtbaren Tropfen. Laut Simon Schmidt, Leiter der Abteilung Hygrothermik am Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP), ist dies kein unmittelbarer Grund zur Panik: "Gelegentliche Kondensation an Fenstern, beispielsweise morgens in Schlafzimmern oder in Bädern direkt nach dem Duschen, ist in der Regel kein Grund zur Sorge."

Tritt Kondenswasser dagegen regelmäßig auf oder bleibt es über einen längeren Zeitraum an derselben Stelle sichtbar, kann dies auf eine strukturell hohe Luftfeuchtigkeit hindeuten. "Wenn sich Wasser an Fensterrahmen und Fensterbänken ansammelt oder wenn Feuchtigkeit an Wänden und in Ecken sichtbar ist, ist das ein Warnsignal", so Schmidt.

In gut isolierten Wohnungen sammelt sich Feuchtigkeit schneller an

Vor allem in Neubauten und in Wohnungen, die nachträglich gedämmt wurden, ist eine ausreichende Belüftung wichtig. Durch eine bessere Dämmung und Abdichtung kann weniger Luft von selbst in eine Wohnung hinein- und angereichert mit Wasserdampf wieder aus ihr herausströmen. Gleichzeitig entsteht im Haus ständig Feuchtigkeit, beispielsweise durch das Atmen, Duschen, Kochen und Trocknen von Wäsche. Wird diese Feuchtigkeit nicht ausreichend abgeführt, steigt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen an.

"Bei einem nachträglich gedämmten Haus entfällt die ungewollte Spaltlüftung, die früher für einen Teil des Luftaustauschs sorgte. Wenn man die Belüftung nicht entsprechend anpasst, kann sich Feuchtigkeit leichter ansammeln", sagt Buis.

Gut isolierendes Glas bleibt auf der Innenseite länger warm, wodurch sich Feuchtigkeit eher an anderen kalten Stellen in der Wohnung absetzen kann. Denken Sie dabei an Außenecken, Anschlüsse rund um die Fenster oder Stellen hinter großen Möbeln an einer Außenwand.

Gerade im Winter ist das Lüften wichtig

Weniger zu lüften, um die Wärme im Haus zu halten, erscheint auf den ersten Blick logisch, kann jedoch dazu führen, dass Feuchtigkeit länger im Haus verbleibt. Kalte Außenluft fühlt sich oft feucht an und enthält trotzdem bei niedrigen Temperaturen relativ wenig Wasserdampf.

Laut Schmidt ist es jedoch nicht notwendig, Fenster ständig offenzulassen. "Aus bauphysikalischer Sicht besteht die Lösung nicht darin, weniger, sondern effizient zu lüften. Kurze Phasen intensiven Lüftens sind im Allgemeinen viel effektiver und energiesparender, als Fenster über einen längeren Zeitraum einen Spalt zu öffnen."

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Unternehmen bauen Führungsebenen ab: Wie der berufliche Neustart mit 40+ gelingt
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Karrieremagazin Verlagsgesellschaft mbh

Unternehmen bauen Führungsebenen ab: Wie der berufliche Neustart mit 40+ gelingt

Frankfurt am Main (ots)

Konzerne wie Volkswagen und Bayer bauen seit Monaten Führungsstellen ab. Für erfahrene Manager kann das nach 15 oder 20 erfolgreichen Berufsjahren plötzlich einen Neustart bedeuten. Doch wer mit 40 oder 50 seinen Job verliert, muss nicht bei null anfangen. Entscheidend ist, die eigene Erfahrung neu zu positionieren und sich auf einen veränderten Arbeitsmarkt einzustellen.

Gerade mit 40+ kann ein Jobverlust der richtige Zeitpunkt sein, die eigene Karriere noch einmal neu auszurichten. Nachfolgend erfahren Sie, wie der Neustart gelingt und welche Chancen sich gerade für erfahrene Führungskräfte eröffnen.

Wenn mit dem Job auch die berufliche Identität wegfällt

Für langjährige Führungskräfte bedeutet eine Kündigung häufig mehr als den Verlust des Einkommens. Plötzlich fehlen vertraute Strukturen, Verantwortung und berufliche Anerkennung. Wer seine Position über Jahre mit der eigenen Identität verbunden hat, zweifelt möglicherweise auch an seinen Fähigkeiten.

Dabei sagt eine gestrichene Führungsstelle nicht zwangsläufig etwas über die persönliche Leistung aus. Unternehmen verändern ihre Organisation oder reduzieren Hierarchien. Die erworbenen Kompetenzen bleiben davon unberührt.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele Manager seit Jahren keine Bewerbungen mehr geschrieben haben. Ihre bisherigen Stellen erhielten sie durch Beförderungen oder persönliche Kontakte. Standardisierte Absagen können deshalb besonders verunsichern. Umso wichtiger ist es, den Jobverlust nicht als persönliches Scheitern zu betrachten.

Wo erfahrene Manager weiterhin gebraucht werden

Trotz des Stellenabbaus besteht weiterhin Bedarf an Führungskompetenz. Laut einer Auswertung des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) fehlten im Jahresdurchschnitt 2025 rechnerisch rund 28.000 passend qualifizierte Arbeitskräfte in Führungsberufen. Das garantiert zwar keine schnelle Vermittlung, zeigt aber, dass Personalabbau und Fachkräfteengpässe gleichzeitig bestehen können.

Entscheidend ist deshalb, nicht ausschließlich nach der bisherigen Position zu suchen. Unternehmen benötigen erfahrene Mitarbeiter, die Kosten kontrollieren, Produktionsprozesse verbessern, Vertriebsstrukturen aufbauen oder Veränderungen begleiten.

Gerade mittelständische Betriebe können interessante Perspektiven bieten, weil Führungsaufgaben dort häufig breiter angelegt sind. Daneben kommen Projektleitungen, fachliche Schlüsselpositionen oder zeitlich begrenzte Interim-Mandate infrage. Auch ein Wechsel in eine angrenzende Branche kann sinnvoll sein.

Diese Fehler erschweren den Neustart

Viele Betroffene aktualisieren zunächst ihren Lebenslauf und verschicken möglichst viele Bewerbungen. Ohne klare Zielsetzung führt dieser Aktionismus jedoch häufig zu Enttäuschungen. Zudem beschreiben Führungskräfte darin oft nur ihre bisherigen Zuständigkeiten, anstatt konkrete Erfolge hervorzuheben.

Für Arbeitgeber ist allerdings entscheidend, welchen Nutzen ein Bewerber bietet. Wurden Kosten gesenkt, neue Kunden gewonnen oder schwierige Projekte abgeschlossen? Solche Ergebnisse sollten möglichst nachvollziehbar dargestellt werden.

Ein weiterer Fehler ist die Fixierung auf den bisherigen Titel. Wer ausschließlich eine identische Position sucht, übersieht möglicherweise passende Aufgaben unter anderen Bezeichnungen.

Auch beim Gehalt ist eine realistische Einschätzung erforderlich. Das bisherige Konzerngehalt lässt sich nicht automatisch auf andere Unternehmen übertragen. Gleichzeitig sollten Betroffene ihre Erwartungen nach ersten Absagen nicht vorschnell reduzieren. Maßgeblich sind die neue Verantwortung, das marktübliche Gehaltsniveau und die persönliche finanzielle Untergrenze.

Wie Berufserfahrung zum überzeugenden Argument wird

Besonders bei einem Wechsel in eine andere Branche oder Funktion kommt es darauf an, die eigenen Fähigkeiten auf neue Anforderungen zu übertragen. Denn nicht jede Kompetenz ist an eine bestimmte Position gebunden. Erfahrungen mit schwierigen Projekten, der Führung von Teams oder der Verbesserung betrieblicher Abläufe können auch anderswo wertvoll sein.

Ein Produktionsleiter könnte beispielsweise aufzeigen, wie er instabile Fertigungsabläufe verbessert hat. Ein Vertriebsmanager kann erläutern, wie er neue Märkte erschlossen oder wichtige Kunden zurückgewonnen hat.

Drei bis fünf konkrete Erfolgsgeschichten helfen, solche Kompetenzen zu belegen. Sie sollten jeweils die Ausgangslage, den eigenen Beitrag und das Ergebnis beschreiben. Bei einem Branchenwechsel muss außerdem geprüft werden, welche Fähigkeiten übertragbar sind und wo zusätzliches Fachwissen erforderlich ist.

In drei Schritten zur neuen beruflichen Perspektive

Nach einem Jobverlust ist zunächst eine Bestandsaufnahme sinnvoll. Dabei empfiehlt sich ein strukturiertes Vorgehen:

1. Sicherheit schaffen: Finanzielle Verpflichtungen, notwendige Formalitäten und eine feste Tagesstruktur sollten zuerst geklärt werden. So entsteht Raum für überlegte Entscheidungen.

2. Möglichkeiten ausloten: Anschließend gilt es, bisherige Erfolge und persönliche Interessen zu bewerten. Neben einer vergleichbaren Führungsposition können ein Branchenwechsel, Projektarbeit oder Selbstständigkeit infrage kommen. Entscheidend ist, welche Richtung fachlich und wirtschaftlich tragfähig ist.

3. Gezielt Kontakte nutzen: Erst danach sollten Lebenslauf und Online-Profile angepasst werden. Neben Stellenanzeigen können ehemalige Kollegen, Geschäftspartner und persönliche Netzwerke neue Möglichkeiten eröffnen.

Ein vereinfachtes Beispiel zeigt das Vorgehen: Ein 50-jähriger Produktionsleiter verliert durch eine Umstrukturierung seine Stelle und sucht zunächst ausschließlich nach einer vergleichbaren Position. Bei der Analyse seiner Erfolge erkennt er jedoch, dass seine besondere Stärke darin liegt, schwierige Produktionsabläufe zu stabilisieren.

Damit kommen auch Betriebsleitungen, Verbesserungsprojekte oder Tätigkeiten in angrenzenden Branchen infrage. Ob daraus eine neue Anstellung entsteht, hängt vom jeweiligen Arbeitsmarkt ab. Das Beispiel verdeutlicht jedoch, dass ein Neustart mit 40 oder 50 nicht bedeutet, bei null anzufangen. Vielmehr müssen vorhandene Fähigkeiten neu eingeordnet und für potenzielle Arbeitgeber sichtbar gemacht werden.

Über Dr. Hans-Peter Luippold:

Dr. Hans-Peter Luippold ist promovierter Betriebswirt, Karriereberater und Geschäftsführer der Plattformen stellenmarkt.de und manager.de. Seit über 25 Jahren begleitet er Fach- und Führungskräfte, insbesondere im Alter von 40 bis 55 Jahren, bei beruflichen Neuaufstellungen. Mit seinem Ansatz „Raus aus der Karrierefalle“ zeigt er, wie Erfahrung, Haltung und moderne Positionierung die Grundlage für eine zweite, selbstbestimmte Karriere bilden. Mehr unter www.manager.de

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Die Klinikliste 2027 von FOCUS-Gesundheit ist erschienen / Empfehlungen für 57 Fachbereiche und Erkrankungen
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Die Klinikliste 2027 von FOCUS-Gesundheit ist erschienen

Empfehlungen für 57 Fachbereiche und Erkrankungen

München (ots)

In welche Klinik soll ich gehen, um mich behandeln zu lassen? Wer eine ernste Diagnose erhält, steht vor einer Entscheidung, die für den Verlauf der Behandlung und die verfügbaren Therapieoptionen entscheidend sein kann. Patientinnen und Patienten benötigen dafür einen umfassenden Überblick über die Kliniklandschaft in Deutschland. Die neue Ausgabe von FOCUS-Gesundheit "Klinikliste 2027" stellt empfohlene Fachkliniken vor und zeigt, wie die Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen die Behandlung verbessert. Neben der Empfehlungsliste liegt der redaktionelle Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe auf der Interdisziplinarität: Wie entsteht Spitzenmedizin, wenn Fachrichtungen ihr Wissen bündeln und gemeinsam über die passende Behandlung entscheiden?

Die neue FOCUS-Gesundheit Klinikliste 2027 enthält 1.768 empfohlene Top-Kliniken für 57 Fachbereiche und Erkrankungen, von der Augenheilkunde bis zur Zahnmedizin, und bietet damit einen fundierten Überblick über Behandlungsmöglichkeiten.

Ob Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder orthopädische Beschwerden: Für Patientinnen und Patienten zählt die Expertise einer Klinik für ihr konkretes Krankheitsbild. Die FOCUS-Klinikliste empfiehlt deshalb gezielt Fachkliniken nach medizinischen Fachgebieten und Erkrankungen. Die Empfehlungen sind in der aktuellen Ausgabe und online unter focus-gesundheit.de/top-nationale-fachklinik/suche verfügbar.

Die Erhebungsmethodik wird stetig weiterentwickelt

Grundlage ist - ebenso wie bei den etablierten FOCUS-Ärztelisten, die jedes Jahr im Frühjahr erscheinen - die Erhebungsmethodik, die FOCUS-Gesundheit gemeinsam mit dem Rechercheinstitut FactField entwickelt hat.

Basis dieser bewährten und stetig weiterentwickelten Methodik sind mehr als 40 öffentliche Quellen, ergänzt durch eine umfangreiche Klinikbefragung mit fachspezifischen Fragebögen. Eine besonders wichtige öffentliche Quelle bilden die gesetzlich vorgeschriebenen "strukturierten Qualitätsberichte". Darin enthalten sind medizinische Kennzahlen, unter anderem Fallzahlen zu bestimmten Diagnosen und Therapien sowie strukturelle Kennzahlen wie die Anzahl der Mitarbeitenden. Hinzu kommen unter anderem Informationen zu Zertifikaten medizinischer Fachgesellschaften sowie Empfehlungen von Ärztinnen und Ärzten und Bewertungen von Patientinnen und Patienten. Privatkliniken sind nicht verpflichtet, Qualitätsberichte zu erstellen und zu veröffentlichen.

Ein direkter Vergleich zwischen privaten und öffentlichen Krankenhäusern ist somit nicht möglich und auch nicht sinnvoll. Daher werden private Einrichtungen in separaten FOCUS-Gesundheit-Listen aufgeführt. Die Aufnahme in die Empfehlungsliste ist kostenlos und nicht käuflich.

Die Recherche berücksichtigt Daten von 1.577 öffentlichen Krankenhäusern und 13.980 Fachkliniken. In die Bewertung fließen vier unterschiedlich gewichtete Kriterien ein:

- Medizin-Score: Fallzahlen, apparative Ausstattung, medizinische Leistungsangebote, Qualitätszertifikate sowie die Anzahl von empfohlenen Medizinerinnen und Medizinern der Fachklinik

- Reputation: Ruf einer Fachklinik bei Ärztinnen, Ärzten, anderen Kliniken und Patientinnen und Patienten

- Pflegestandard: medizinisch-pflegerische Leistungsangebote, Pflegeschlüssel (Zahl der Pflegekräfte bezogen auf die Patientenanzahl) sowie Aus- und Weiterbildungen der Pflegekräfte der Fachklinik

- Hygienestandard: Vorhandensein und Ausmaß von Hygienemaßnahmen

Ergänzend enthält die aktuelle Ausgabe das Ranking der Top-Krankenhäuser in Deutschland - erstmals aufgeteilt nach kleinen, mittleren und großen Häusern sowie Universitätskliniken. Die Platzierung einer Einrichtung im Ranking richtet sich nach der Anzahl seiner empfohlenen Fachkliniken und danach, wie viele Top-Mediziner im Haus tätig sind (FOCUS-Ärzteliste 2026).

Spitzenmedizin entsteht im Team

Im redaktionellen Teil des Magazins liegt der Schwerpunkt auf der Interdisziplinarität. Zwar bleibt die Erfahrung einzelner Ärztinnen und Ärzte entscheidend. Zugleich gewinnt die Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg an Bedeutung. In Tumorboards beraten Fachleute verschiedener Disziplinen gemeinsam darüber, welche Therapie für einen Menschen mit Krebs geeignet ist. Dieses Prinzip prägt zunehmend auch andere Bereiche der Medizin.

Die aktuelle Ausgabe von FOCUS-Gesundheit zeigt am Beispiel eines interdisziplinären Adipositaszentrums in Freiburg, wie Chirurgie, Diabetologie, Ernährungsmedizin und Sporttherapie gemeinsam eine langfristige Behandlung gestalten. Weitere Beiträge beleuchten Fortschritte in der Krebsimmuntherapie und neue Ansätze bei Arthrose, die einen künstlichen Gelenkersatz hinauszögern können.

Versorgung über den Klinikaufenthalt hinaus: Mit FOCUS-Gesundheit die passende Pflegeeinrichtung finden

Gute Zusammenarbeit endet nicht mit der Entlassung. Die Ausgabe beschäftigt sich deshalb auch damit, wie der Übergang in die ambulante Versorgung und Pflege gelingt. Die im Juli erschienene Empfehlungsliste für stationäre Pflegeheime bietet Orientierung bei der Suche nach einer passenden Pflegeeinrichtung. Über einen QR-Code in der aktuellen Ausgabe gelangen Leserinnen und Leser zur digitalen Empfehlungsliste der Top-Pflegeheime.

Pressekontakt:

21up GmbH

Dr. med. Christian Bruer

Prinzregentenstraße 54

80538 München

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Web: www.21-up.com

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FOCUS-Gesundheit: München (ots) - In welche Klinik soll ich gehen, um mich behandeln zu lassen? Wer eine ernste Diagnose erhält, steht vor einer Entscheidung, die für den Verlauf der Behandlung und die verfügbaren Therapieoptionen entscheidend sein kann. ...

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SOS-Kinderdorf e.V.: Selbstständigkeit darf nicht zum Armutsrisiko werden
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SOS-Kinderdorf e.V.: Selbstständigkeit darf nicht zum Armutsrisiko werden

München (ots)

Fast jede*r vierte junge Erwachsene in Deutschland ist armutsgefährdet [1]. Angesichts der Beratungen zum Bundeshaushalt 2027 fordert ein breites Bündnis aus Sozialverbänden und Wissenschaft, junge Menschen besser vor Armut zu schützen und ihre Zukunftschancen auch bei knappen öffentlichen Haushalten zu sichern. SOS-Kinderdorf e.V. unterstützt den Appell des Ratschlags Kinderarmut ausdrücklich; insbesondere die Forderung nach verlässlicher Unterstützung beim Übergang in ein eigenständiges Leben.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren 2025 rund 16 Prozent der Minderjährigen und fast ein Viertel der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren armutsgefährdet [1]. Armut erschwert den Zugang zu Ausbildung, bezahlbarem Wohnraum und gesellschaftlicher Teilhabe und wirkt sich oft langfristig auf Bildungs- und Zukunftschancen aus.

Mit dem Appell "Nicht an der Zukunft sparen - Jugendarmut bekämpfen, Teilhabe sichern" fordern mehr als 60 Organisationen und zehn Wissenschaftler*innen Bund, Länder und Kommunen auf, die Bekämpfung von Jugendarmut bei den Beratungen zum Bundeshaushalt 2027 zur politischen Priorität zu machen. Gefordert werden unter anderem eine realitätsgerechte Existenzsicherung, eine verlässlich finanzierte soziale Infrastruktur und bessere Unterstützung beim Übergang ins Erwachsenenleben. SOS-Kinderdorf e.V. unterstützt den Appell und macht insbesondere auf die Situation junger Menschen aufmerksam, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aufgewachsen sind.

"Der Start in ein selbstständiges Leben darf nicht davon abhängen, ob die eigenen Eltern finanziell einspringen können oder wollen. Gerade junge Menschen ohne familiären Rückhalt brauchen verlässliche Unterstützung. Notwendige Hilfen dürfen nicht an knappen kommunalen Haushalten scheitern. Wer junge Menschen beim Schritt in die Eigenständigkeit begleitet, beugt Armut wirksam vor", sagt Jörg Faulstich, Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf e.V.

Mit 18 Jahren auf sich allein gestellt

Besonders dringenden Handlungsbedarf sieht SOS-Kinderdorf e.V. bei sogenannten Careleaver*innen. Sie verlassen die stationäre Jugendhilfe häufig bereits mit etwa 18 Jahren und müssen deutlich früher als andere junge Erwachsene für ihren Lebensunterhalt und Wohnraum sorgen. Zum Vergleich: Junge Menschen in Deutschland ziehen im Durchschnitt erst mit 24 Jahren aus dem Elternhaus aus.

Während viele Gleichaltrige bei finanziellen Engpässen auf Unterstützung ihrer Familie zurückgreifen können, fehlt Careleaver*innen dieses Sicherheitsnetz oft. Gleichzeitig setzen staatliche Leistungen teilweise voraus, dass Eltern Einkommensauskünfte erteilen oder finanziell für ihre erwachsenen Kinder aufkommen. Für viele Betroffene erschwert das den Zugang zu dringend benötigter Unterstützung erheblich.

"Selbstständigkeit darf nicht zum Armutsrisiko werden", betont Faulstich. "Junge Menschen brauchen faire Chancen auf ein eigenständiges Leben - unabhängig von ihrer familiären Situation und den finanziellen Spielräumen ihrer Kommune."

SOS-Kinderdorf e.V. fordert deshalb, Hilfen für junge Erwachsene verlässlich auszugestalten und insbesondere Careleaver*innen beim Übergang ins Erwachsenenleben besser abzusichern. Dazu gehören ein niedrigschwelliger Zugang zu Sozialleistungen, bezahlbarer Wohnraum sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote, die bei Bedarf auch über das Ende der Jugendhilfe hinaus zur Verfügung stehen.

Quellen:

[1] Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2026), Gefährdung durch Armut oder soziale Ausgrenzung, AR.3 Armutsgefährdung nach soziodemografischen Merkmalen, Bundesländer. Datenquelle: MZ-SILC.

Über SOS-Kinderdorf e.V.

SOS-Kinderdorf e.V. begleitet Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenslagen. Jährlich erreicht er deutschlandweit mehr als 140.000 Menschen. Als Kinder- und Jugendhilfeträger sowie Hilfsorganisation bietet er über 800 offene, ambulante und stationäre Angebote für junge Menschen und Familien - von Familien- und Mütterzentren, Beratung und Frühförderung bis zu Wohngruppen, Kinderdorffamilien und Hausgemeinschaften für Menschen mit Behinderung. Darüber hinaus engagiert sich der SOS-Kinderdorf e.V. in 17 Fokusländern an 32 Standorten. Für den Verein sind bundesweit rund 5.200 Mitarbeitende tätig.

Weitere Informationen: www.sos-kinderdorf.de

Pressekontakt:

Anouk Joester

Stabsstelle Kommunikation

Renatastraße 77

80639 München

Mobil: +49 160 90 78 66 04

Mail: anouk.joester@sos-kinderdorf.de

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SOS-Kinderdorf e.V.
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SOS-Kinderdorf e.V.: München (ots) - Fast jede*r vierte junge Erwachsene in Deutschland ist armutsgefährdet [1]. Angesichts der Beratungen zum Bundeshaushalt 2027 fordert ein breites Bündnis aus Sozialverbänden und Wissenschaft, junge Menschen besser vor Armut zu ...

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isinwheel Launches Black Friday Campaign with Extended Customer Benefits Across E-Mobility Lineup
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isinwheel Launches Black Friday Campaign with Extended Customer Benefits Across E-Mobility Lineup

BERLIN, Oct. 28, 2026 /PRNewswire/ -- isinwheel, a global brand specializing in intelligent short-distance transportation, has announced its 2026 Black Friday Deals, running from Oct. 20 through Nov. 30, offering attractive Electric Scooter Sale promotions and E-Bike Discounts.

As part of the campaign, customers can use the promotional code BF2026PR for a 5% discount on eligible purchases. The brand is also offering bundle discounts, with 8% off when purchasing two products and 12% off when purchasing three, providing greater value for families, commuters, and outdoor enthusiasts.

Among the featured products is the S7 Adjustable Kids E-Scooter, designed for younger riders seeking a safe and enjoyable riding experience. The scooter offers three speed modes, three adjustable handlebar heights, and integrated multicolor lighting. Supporting riders up to 80kg, it combines flexibility and convenience for growing children.

For everyday urban transport, the S9 Portable Commuting Electric Scooter balances portability and performance. Equipped with a 350W motor, 8.5-inch tires, a top speed of 25 km/h, and a range of up to 30km, it is well suited for daily commuters while maintaining a stable and comfortable ride.

The GT1 Off-Road Electric Scooter targets riders seeking additional power and versatility. Featuring an 800W motor, speeds of up to 28 mph, a 48V 10.4Ah battery, and newly upgraded front and rear swingarm suspension, the model is suitable for commuting, recreational riding, and light off-road exploration.

Also highlighted during the campaign is the recently launched V10 Pro Off-Road Electric Skateboard. Built for all-terrain riding, it features dual-drive power output of 4,200W, 7-inch inflatable rubber tires, a climbing capability of up to 30 degrees, and a maximum load capacity of 330 lbs, providing enhanced stability and durability across varied terrain.

From Nov. 1-26, isinwheel will offer bundle discounts, giving customers 8% off when purchasing two products and 12% off when purchasing three. From Nov. 27-30, isinwheel will introduce daily flash deals on selected high-performance models, including the V10 Pro, H7 Pro, GT1 Dual Motor, and GT4 Dual Motor. Discounts of up to £300 will be available during the four-day promotion period.

With a range of seasonal offers across its electric scooters and e-bikes, isinwheel invites customers to explore its 2026 Black Friday deals and find the right ride for their commuting, recreational, and outdoor needs.

Website: www.isinwheel.co.uk

YouTube: https://www.youtube.com/isinwheel

Facebook: https://www.facebook.com/isinwheel.Europe

Facebook Group: https://www.facebook.com/groups/isinwheel.eu

Instagram: https://www.instagram.com/isinwheel_eu/

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Unknown Company
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<p>BERLIN, Oct. 28, 2026 /PRNewswire/ -- isinwheel, a global brand specializing in intelligent short-distance transportation, has announced its 2026 Black Friday Deals, running from Oct. 20 through Nov. 30, offering attractive Electric Scooter Sale promotions and E-Bike Discounts. As part of...</p>

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CookieYes Earns Built for Shopify Badge for Its Cookie Consent App
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The badge confirms the app meets Shopify's highest quality standards for performance, design, and integration. All essential compliance features are free for Shopify merchants.

MILTON KEYNES, England, Oct. 28, 2026 /PRNewswire/ -- CookieYes, the consent management platform trusted by over 2 million websites, has earned Shopify's Built for Shopify badge for its cookie consent app, awarded on 9 October 2026. All essential features, including advanced ones, are free for Shopify merchants within fair usage limits.

Since updating its Shopify app on 23 September, daily installs have risen 59%. To date, more than 8,600 Shopify stores have installed CookieYes.

Shopify awards the Built for Shopify badge to apps that meet its highest standards for performance, design, and integration, including storefront speed and ease of use.

For online stores, managing cookie consent becomes more complex as new apps, advertising pixels, and analytics tools introduce trackers, and requirements differ across markets under laws such as the GDPR, CCPA, and LGPD. CookieYes addresses these challenges through one app.

Merchants can install CookieYes from the Shopify App Store, select their target regions, customise the consent banner, and activate it through Shopify's theme editor, without coding or a separate dashboard.

The app offers automated cookie scanning, scheduled rescans, automatic script blocking, and consent logs. Its geo-targeted banners support GDPR opt-in requirements in Europe and opt-out controls in applicable US states, with customisation and support for over 40 languages.

"More Shopify merchants are selling across borders, and each new market brings its own consent rules," said Anvar T.K., CEO of CookieYes. "Our job as a recognised consent management platform is to make those requirements easier to manage. Built for Shopify is a welcome nod to that work from Shopify."

CookieYes supports Google Consent Mode v2 and IAB TCF 2.4. To install CookieYes, visit https://apps.shopify.com/cookieyes.

About CookieYes

CookieYes is a consent management platform that helps over 2 million websites comply with privacy laws such as the GDPR and CCPA. It offers automated cookie scanning, customisable consent banners, geo-targeting, consent logging, and integrations for WordPress, Shopify, and other platforms. A certified Gold-tier Google CMP Partner, CookieYes is used by businesses including Ahrefs, Toyota, KFC, Domino's, and Forbes.

Website: cookieyes.com

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<p>The badge confirms the app meets Shopify's highest quality standards for performance, design, and integration. All essential compliance features are free for Shopify merchants. MILTON KEYNES, England, Oct. 28, 2026 /PRNewswire/ -- CookieYes, the consent management platform trusted by over...</p>

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Elbit Systems to Report Third Quarter 2026 Financial Results on November 17, 2026
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The Company will host a Conference Call to discuss its financial results on November 17, 2026 at 9:00am ET

HAIFA, Israel, Oct. 28, 2026 /PRNewswire/ -- Elbit Systems Ltd. (NASDAQ: ESLT) (TASE: ESLT) ("Elbit Systems" or the "Company") announced today that it will publish its third quarter 2026 financial results on Tuesday, November 17, 2026.

Results Conference Call

The Company will host a conference call on November 17, 2026, at 9:00am Eastern Time. On the call, management will review and discuss the results and will be available to answer questions. To participate, please call one of the dial-in numbers below:

US Dial-in Number: 1-866-744-5399 

Canada Dial-in Number: 1-888-604-5839

Israel Dial-in Number: +972-3-918-0609

International Dial-in Number: +972-3-918-0609

at 9:00am Eastern Time; 6:00am Pacific Time; 4:00pm Israel Time

This call will also be broadcast live on Elbit Systems' website at http://www.elbitsystems.com. An online replay will be available from 24 hours after the call ends.

Alternatively, for two days following the call, investors will be able to dial a replay number to listen to the call. The dial-in numbers are: 1-888-782-4291 (U.S. and Canada) or +972-3-925-5900 (Israel and International).

About Elbit Systems

Elbit Systems is a leading global defense technology company, delivering advanced solutions for a secure and safer world. Elbit Systems develops, manufactures, integrates and sustains a range of next-generation solutions across multiple domains.

Driven by its agile, collaborative culture, and leveraging Israel's technology ecosystem, Elbit Systems enables customers to address rapidly evolving battlefield challenges and overcome threats.

Elbit Systems employs over 21,000 people in dozens of countries across five continents. The Company reported $2,287.1 million in revenues for the three months ended June 30, 2026 and an order backlog of $32.0 billion as of such date.

For additional information, visit: www.elbitsystems.com, follow us on X or visit our official Facebook, Youtube and LinkedIn Channels.

Company Contact:

Dr. Yaacov (Kobi) Kagan, Executive VP - CFO

Tel: +972-77-2946663

[email protected] 

Daniella Finn, VP, Investor Relations

Tel: +972-77-2948984

[email protected] 

Dalia Bodinger, VP, Communications & Brand

Tel: +972-77-2947602

[email protected]

This press release may contain forwardâlooking statements (within the meaning of Section 27A of the Securities Act of 1933, as amended, Section 21E of the Securities Exchange Act of 1934, as amended, and the Israeli Securities Law, 1968) regarding Elbit Systems Ltd. and/or its subsidiaries (collectively the Company), to the extent such statements do not relate to historical or current facts. Forward-looking statements are based on management's current expectations, estimates, projections and assumptions about future events. Forwardâlooking statements are made pursuant to the safe harbor provisions of the Private Securities Litigation Reform Act of 1995, as amended. These statements are not guarantees of future performance and involve certain risks, uncertainties and assumptions about the Company, which are difficult to predict, including projections of the Company's future financial results, its anticipated growth strategies and anticipated trends in its business. Therefore, actual future results, performance and trends may differ materially from these forwardâlooking statements due to a variety of factors, including, without limitation: scope and length of customer contracts; governmental regulations and approvals; changes in governmental budgeting priorities; general market, political and economic conditions in the countries in which the Company operates or sells, including Israel and the United States among others, including the duration and scope of the war in Israel, and the potential impact on our operations; changes in global health and macro-economic conditions; differences in anticipated and actual program performance, including the ability to perform under long-term fixed-price contracts; changes in the competitive environment; and the outcome of legal and/or regulatory proceedings. The factors listed above are not all-inclusive, and further information is contained in Elbit Systems Ltd.'s latest annual report on Form 20-F, which is on file with the U.S. Securities and Exchange Commission. All forwardâlooking statements speak only as of the date of this release. Although the Company believes the expectations reflected in the forward-looking statements contained herein are reasonable, it cannot guarantee future results, level of activity, performance or achievements. Moreover, neither the Company nor any other person assumes responsibility for the accuracy and completeness of any of these forward-looking statements. The Company does not undertake to update its forward-looking statements.

Elbit Systems Ltd., its logo, brand, product, service and process names appearing in this release are the trademarks or service marks of Elbit Systems Ltd. or its affiliated companies. All other brand, product, service and process names appearing are the trademarks of their respective holders. Reference to or use of a product, service or process other than those of Elbit Systems Ltd. does not imply recommendation, approval, affiliation or sponsorship of that product, service or process by Elbit Systems Ltd. Nothing contained herein shall be construed as conferring by implication, estoppel or otherwise any license or right under any patent, copyright, trademark or other intellectual property right of Elbit Systems Ltd. or any third party, except as expressly granted herein.

SOURCE Elbit Systems Ltd.

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B2B
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Manuelle Prüfung nötig. Risiko: MEDIUM. Flags: ['finance', 'numbers']. Stichprobe: False
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Unknown Company
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<p>The Company will host a Conference Call to discuss its financial results on November 17, 2026 at 9:00am ET HAIFA, Israel, Oct. 28, 2026 /PRNewswire/ -- Elbit Systems Ltd. (NASDAQ: ESLT) (TASE: ESLT) ("Elbit Systems" or the "Company") announced today that it will publish its third quarter...</p>

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Essity awarded EcoVadis Platinum medal
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Essity awarded EcoVadis Platinum medal

News provided by

Essity

Oct 28, 2026, 03:24 ET

STOCKHOLM, Oct. 28, 2026 /PRNewswire/ -- Hygiene and health company Essity has been awarded the EcoVadis Platinum medal, achieving a score of 90 out of 100, up from 88 in 2025. The result places Essity among the top 1% of companies assessed by EcoVadis worldwide over the previous 12 months.

Platinum is the highest medal level awarded by EcoVadis. The assessment evaluates the quality of companies' sustainability management systems, examining policies, actions and results across four themes: Environment, Labor & Human Rights, Ethics, and Sustainable Procurement.

The recognition reflects the quality of Essity's sustainability management system and the company's commitment to promoting transparency throughout the value chain.

"Improving our score while retaining Platinum recognition reflects our systematic approach to sustainability. For our customers and partners, the assessment provides an independent view of how we manage sustainability in our business. We will use these insights to drive further improvements across our operations and value chain with our customers, suppliers and other partners," says Sahil Tesfu, Chief Strategy and Sustainability Officer at Essity.

EcoVadis has assessed more than 175,000 companies across over 180 countries. Its evidence-based assessments draw on international sustainability standards and are reviewed by sustainability experts. Essity shares its assessment results with customers and partners to support transparency and dialogue on sustainability priorities.

For additional information please contact:

Marc Specque, Public Relations Director, +33 614 316 792, [email protected]

This information was brought to you by Cision http://news.cision.com

https://news.cision.com/essity/r/essity-awarded-ecovadis-platinum-medal,c4415427

The following files are available for download:

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Corporate sustainability recognition relevant to Essity’s business and partners.
Source Name
Unknown Company
Original Summary

<p>STOCKHOLM, Oct. 28, 2026 /PRNewswire/ -- Hygiene and health company Essity has been awarded the EcoVadis Platinum medal, achieving a score of 90 out of 100, up from 88 in 2025. The result places Essity among the top 1% of companies assessed by EcoVadis worldwide over the previous 12...</p>

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