Forschungsplattform für die Satellitenkommunikation der Zukunft: Technologiedemonstrator ATHENE-1 erfolgreich gestartet
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Der Technologiedemonstrator ATHENE-1 wurde erfolgreich vom US-amerikanischen Weltraumbahnhof Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. Der von der OHB-Tochter LuxSpace gemeinsam mit der Universität der Bundeswehr München entwickelte und gebaute Kleinsatellit hob im Rahmen der Transporter-18-Mission an Bord einer Falcon-9-Rakete von SpaceX ab und wurde planmäßig in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht.

ATHENE-1 ist das zentrale Element des Forschungsprojekts SeRANIS (Seamless Radio Access Networks for Internet of Space), das von der Universität der Bundeswehr München geleitet und vom Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr (dtec.bw) gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, innovative Technologien schneller von der Forschung in die praktische Anwendung zu überführen und deren Nutzen für zukünftige Weltraumfähigkeiten zu demonstrieren.

Mit dem erfolgreichen Start beginnt die operative Phase der Mission. ATHENE-1 wird als Technologie- und Erprobungsplattform für insgesamt 22 wissenschaftliche Experimente dienen. Im Fokus stehen dabei neue Technologien für satellitengestützte Kommunikation und Vernetzung, Aufklärung und Sensorik, Navigation sowie KI-gestützte Datenverarbeitung direkt im Orbit.

„Der erfolgreiche Start von ATHENE-1 ist ein bedeutender Meilenstein für das gesamte Projektteam und ein starkes Beispiel für die Leistungsfähigkeit der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie“, sagt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender von OHB. „Mit der Mission schaffen wir die Grundlage, um entscheidende Erkenntnisse für künftige Kommunikations-, Navigations- und Sicherheitsanwendungen zu gewinnen. Die Entwicklungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig technologische Souveränität und resiliente Weltraumsysteme geworden sind.“

Der knapp 300 Kilogramm schwere Satellit wird unter anderem Verfahren zur Erkennung, Lokalisierung und Abwehr von Störungen erproben, die zur Erhöhung der Resilienz satellitengestützter Navigations- und Kommunikationssysteme beitragen sollen. Darüber hinaus ermöglicht die Mission die Erprobung neuer Ansätze der intelligenten Signal- und Datenverarbeitung sowie zukünftiger Anwendungen für staatliche und militärische Nutzer.

Technologisch steht ATHENE-1 zudem für den Wandel hin zu softwaredefinierten und rekonfigurierbaren Satellitensystemen. Die in der Mission erprobten Technologien sollen es ermöglichen, Funktionen und Anwendungen auch nach dem Start an neue Anforderungen anzupassen. Dadurch können Satelliten flexibler auf neue Standards, Einsatzszenarien oder Störungen reagieren.

Andreas Knopp, Initiator und Programmleiter von SeRANIS an der Universität der Bundeswehr München, betont: „Als wir SeRANIS vor sechs Jahren ins Leben gerufen haben, war unser Ziel, neue Schlüsseltechnologien möglichst früh unter realen Bedingungen im Weltraum zu erproben. Mit dem erfolgreichen Start von ATHENE-1 wird diese Vision Realität. Die sicherheitspolitische Entwicklung der vergangenen Jahre konnten wir nicht vorhersehen – aber das flexible Missionsdesign hat es uns ermöglicht, auch neue Fragestellungen aufzunehmen.“

„Moderne Operationsführung ist ohne Einsatzunterstützung aus dem Weltraum nicht möglich“, ergänzt Vizeadmiral Dr. Thomas Daum, Inspekteur Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr. „Unser Plan als Bundeswehr für die Zukunft heißt „Gesamtarchitektur Weltraum“ – ein vernetzter und multiorbitaler Ansatz für Sensorik und Datenübertragung mit mindestens einer hohen dreistelligen Anzahl von Satelliten. SeRANIS und vor allem ATHENE-1 schaffen wichtige Grundlagen für den Aufbau dieser Architektur!“

Die ATHENE-1-Mission basiert auf der modularen Kleinsatellitenplattform Triton-X Heavy von LuxSpace in Kombination mit einer von der Universität der Bundeswehr München entwickelten multifunktionalen Experimentalnutzlast, deren Integration am OHB-Standort Oberpfaffenhofen erfolgte. Für die Durchführung der Startkampagne war OHB Orbital Access verantwortlich.

„Unsere von der ESA qualifizierte Triton-X-Satellitenplattform hat sich als perfekt geeignet erwiesen, um die enorme Komplexität der ATHENE-1-Mission mit ihren vielen innovativen Nutzlasten zu meistern. Wir freuen uns, zu diesem einzigartigen Erfolg beigetragen zu haben und damit eine gute Basis für zukünftige spannende Projekte mit der UniBw zu schaffen“, sagt Didier Schnitzler, Geschäftsführer von OHB LuxSpace.

Die erforderliche Bodeninfrastruktur für die Übertragung von Telemetriedaten, die Übermittlung von Befehlen sowie die Überwachung und Steuerung des Satelliten stellt das Nationale Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereit.

Nach dem erfolgreichen Start werden in den kommenden Tagen die ersten Betriebsphasen des Satelliten (Launch and Early Orbit Phase (LEOP) und In-Orbit Commissioning) durchgeführt, bevor schrittweise die wissenschaftlichen Experimente in Betrieb genommen werden. Die Mission ist auf mehrere Jahre angelegt und soll wertvolle Erkenntnisse für die nächste Generation satellitengestützter Systeme liefern.

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Der Technologiedemonstrator ATHENE-1 wurde erfolgreich vom US-amerikanischen Weltraumbahnhof Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. Der von der OHB-Tochter LuxSpace gemeinsam mit der Universität der Bundeswehr München entwickelte und gebaute Kleinsatellit hob im Rahmen der Transporter-18-Mission an Bord einer Falcon-9-Rakete von SpaceX ab und wurde planmäßig in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht. ATHENE-1 ist das zentrale […]

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Alexander Dahm ist neuer CEO der Rocket Factory Augsburg
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Wechsel an der Spitze der Rocket Factory Augsburg (RFA): Der Aufsichtsrat hat Alexander Dahm zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung (CEO) ernannt. Er folgt auf Prof. Dr. Indulis Kalnins und wird die weitere Entwicklung des Unternehmens sowie den Weg zum Erstflug der Trägerrakete RFA ONE verantworten. Dr. Kalnins bleibt dem Unternehmen verbunden und wird seine Expertise einbringen.

Alexander Dahm verfügt über mehr als 30 Jahre Führungserfahrung in der Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie. Der Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik war zuletzt Chief Operating Officer (COO) von HENSOLDT Sensors und Mitglied des Group Executive Committee. In dieser Funktion verantwortete er die gesamte operative Wertschöpfungskette mit Produktion, Einkauf, Qualität und Logistik.

„Ich freue mich sehr, Alexander Dahm als neuen CEO der Rocket Factory Augsburg an Bord zu haben. Wir gewinnen mit ihm nicht nur einen ausgewiesenen Raumfahrt- und Industrieexperten, sondern auch eine Führungspersönlichkeit, die komplexe Programme erfolgreich in die Umsetzung bringt und Organisationen durch entscheidende Wachstumsphasen führen kann. Seine Erfahrungen aus dem Ariane-5-Programm, aus leitenden Funktionen bei Airbus sowie zuletzt bei HENSOLDT werden für die weitere Entwicklung von RFA von großem Wert sein“, sagt Jean-Jacques Dordain, Aufsichtsratsvorsitzender der RFA.

Alexander Dahm verfügt über tiefe Expertise aus seinen zahlreichen Führungspositionen bei HENSOLDT, Airbus Defence & Space, Airbus Operations sowie zuvor Astrium und DASA. Zu seinen beruflichen Erfolgen zählen der Aufbau und die Skalierung komplexer Industrie- und Verteidigungsprogramme, die Entwicklung industrieller Produktionskapazitäten sowie die Führung großer internationaler Organisationen mit mehreren tausend Mitarbeitenden. Darüber hinaus verfügt er über umfassende Expertise in den Bereichen Industrialisierung, Ramp-up-Management, operative Exzellenz und Raumfahrtsysteme.

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem RFA-Team. Mich beeindruckt, mit welcher Entschlossenheit, Innovationskraft und Leidenschaft hier an einer neuen Generation europäischer Trägerraketen gearbeitet wird. Gemeinsam werden wir die nächsten wichtigen Meilensteine auf dem Weg zum Erstflug von RFA ONE erreichen und die Zukunft des Unternehmens aktiv gestalten“, sagt Alexander Dahm.

Mit der Berufung Dahms stärkt die Rocket Factory Augsburg ihre industrielle und operative Expertise, um die nächsten Wachstums- und Entwicklungsphasen des Unternehmens erfolgreich umzusetzen.

Über die Rocket Factory Augsburg

Die Rocket Factory Augsburg (RFA) entwickelt seit ihrer Gründung im Jahr 2018 die nächste Generation europäischer Trägerraketen. Mit dem Ziel, den Zugang zum Weltraum einfacher, flexibler und kosteneffizienter zu gestalten, bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Startdienstleistungen für Satellitenmissionen im niedrigen Erdorbit.

Das Flaggschiff RFA ONE kombiniert präzise Nutzlastaussetzung, hohe Missionsflexibilität durch die Oberstufe ‚Redshift‘ und wettbewerbsfähige Startkosten. Grundlage dafür sind innovative Technologien wie das hocheffiziente Triebwerk ‚Helix‘, leichte und kostengünstige Edelstahlstrukturen sowie die industrielle Serienfertigung zentraler Komponenten. Dadurch schafft RFA eine leistungsfähige und wirtschaftliche europäische Alternative im Markt für Satellitenstarts.

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Wechsel an der Spitze der Rocket Factory Augsburg (RFA): Der Aufsichtsrat hat Alexander Dahm zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung (CEO) ernannt. Er folgt auf Prof. Dr. Indulis Kalnins und wird die weitere Entwicklung des Unternehmens sowie den Weg zum Erstflug der Trägerrakete RFA ONE verantworten. Dr. Kalnins bleibt dem Unternehmen verbunden und wird seine Expertise […]

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ESA-Studie zu Klima-Kipppunkten gestartet
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Wie lassen sich abrupte Veränderungen im Erdsystem frühzeitig erkennen? Dieser Frage widmet sich die neue ESA-Studie EO4TIPP (Future Earth Observation Architecture for Monitoring Tipping Points), die OHB gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Universität Exeter durchführt. Der Projektstart war unter anderem Thema beim Besuch des neuen AWI-Direktors Dr. Hajo Eicken und seiner Delegation aus führenden Klima-, Polar- und Meeresforschern am OHB-Standort Bremen. Dort tauschten sich die Partner über aktuelle Herausforderungen der Klimaforschung sowie die Bedeutung moderner Erdbeobachtungssysteme für die Überwachung globaler Veränderungen im Erdsystem aus.

„Ich freue mich über die Zusammenarbeit mit dem AWI und der Universität Exeter. Der enge Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie ist entscheidend, um neue Erkenntnisse in innovative Raumfahrtlösungen zu überführen und Europas Erdbeobachtung weiter zu stärken“, sagt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE.

Im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA untersucht die Studie in den kommenden zwei Jahren die Eignung bestehender und künftiger Erdbeobachtungssysteme zur frühzeitigen Erkennung und Überwachung von Kipppunkten im Erdsystem. Im Fokus der Studie stehen vier besonders relevante Prozesse: das Auftauen von Permafrostböden, Veränderungen im Amazonas-Regenwald, ein möglicher Kollaps des westantarktischen Eisschilds sowie ein Kollabieren der Atlantischen Umwälzzirkulation (AMOC). Ziel ist es, die hierfür entscheidenden Beobachtungsdaten zu identifizieren, bestehende Beobachtungslücken aufzuzeigen und Empfehlungen für künftige Erdbeobachtungsmissionen und Monitoring-Dienste abzuleiten.

„Kipppunkte im Erdsystem gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Um sie frühzeitig zu erkennen, braucht es wissenschaftliche Spitzenforschung und leistungsfähige Erdbeobachtung“, betont Dr. Stephan Holsten, Leiter der Abteilung Erdbeobachtung in der Vorentwicklung bei OHB. „Im Rahmen der Studie analysieren wir, welche Beobachtungsdaten für die Überwachung von Kipppunkten entscheidend sind, wo heute noch Lücken bestehen und wie künftige Erdbeobachtungsarchitekturen gezielt weiterentwickelt werden können“, so Holsten.

In der Erdbeobachtung ist der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB führend. Erdbeobachtungsmissionen wie die Copernicus-Mission CO2M, für die OHB als Hauptauftragnehmerin die Satelliten entwickelt und baut, die deutsche Hyperspektralmission EnMAP zur Beobachtung von Umwelt- und Klimaprozessen sowie die ESA-Mission Harmony, die künftig neue Erkenntnisse über die Dynamik von Ozeanen, Eisflächen und Landoberflächen liefern wird, zeigen die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Raumfahrtindustrie. Gemeinsam tragen diese Missionen dazu bei, die Dynamik unseres Planeten besser zu verstehen, den Klimawandel präziser zu beobachten und Europas Kompetenzen in der Erdbeobachtung kontinuierlich weiterzuentwickeln.

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OHB, ESA and research partners launch a study on Earth-observation systems for monitoring climate tipping points.
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OHB SE
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Wie lassen sich abrupte Veränderungen im Erdsystem frühzeitig erkennen? Dieser Frage widmet sich die neue ESA-Studie EO4TIPP (Future Earth Observation Architecture for Monitoring Tipping Points), die OHB gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Universität Exeter durchführt. Der Projektstart war unter anderem Thema beim Besuch des neuen AWI-Direktors Dr. Hajo [&#8230;]

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Auf dem Weg zu einer europäischen Mond-Infrastruktur: ESA beauftragt OHB mit OASIS-Studien
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Europa arbeitet an der nächsten Generation der Mondexploration: Mit OASIS (Outpost for Advanced Scientific Investigation Station) soll eine gemeinsame Infrastruktur entstehen, die wissenschaftliche Experimente und Technologiedemonstrationen langfristig auf der Mondoberfläche unterstützt. Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, mit den entsprechenden Machbarkeits- und Vorentwurfsstudien beauftragt.

„Mit OASIS denken wir Mondexploration einen Schritt weiter. Europa untersucht nicht nur einzelne Missionen zum Mond, sondern die Infrastruktur, die langfristige wissenschaftliche Forschung und technologische Innovation überhaupt erst ermöglicht“, sagt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE. „Mit OASIS schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Wissenschaft und Technologie künftig über einzelne Missionen hinaus langfristig auf der Mondoberfläche betrieben werden können.“

Mit OASIS untersucht Europa einen Ansatz, der mit der Rolle von Forschungsstationen oder Versorgungsnetzen auf der Erde vergleichbar ist. Künftige Mondnutzlasten könnten auf gemeinsame Infrastruktur und zentrale Dienste zurückgreifen, statt Energieversorgung, Kommunikation und Datensysteme für jede Mission erneut entwickeln und transportieren zu müssen. Wissenschaftler und Entwickler können sich dadurch stärker auf ihre eigentlichen Forschungs- und Technologieziele konzentrieren.

Die Plattform soll zentrale Dienste wie Energieversorgung, Kommunikation und Datenspeicherung für mehrere Nutzlasten bereitstellen und damit langfristige wissenschaftliche und technologische Aktivitäten auf der Mondoberfläche ermöglichen. Während des Mondtages erzeugte und gespeicherte Energie soll dabei helfen, Nutzlasten auch durch die rund zweiwöchige Mondnacht zu bringen. Durch die gemeinsame Nutzung zentraler Infrastruktur können Komplexität, Masse und Kosten künftiger Mondmissionen deutlich reduziert werden.

Als Hauptauftragnehmer der laufenden ESA-Studien verantwortet OHB die Entwicklung des Gesamtkonzepts und arbeitet gemeinsam mit Partnern an den Systemanforderungen und der Vorentwurfsphase. Das modulare und erweiterbare Konzept ist darauf ausgelegt, künftig verschiedene wissenschaftliche Instrumente, Technologiedemonstratoren und robotische Systeme zu unterstützen und damit die Grundlage für langfristige Forschung und Exploration auf der Mondoberfläche zu schaffen.

OASIS ist Teil einer umfassenderen europäischen Vision für die Erforschung des Mondes. In der aktuellen Referenzarchitektur könnte die Infrastruktur mit dem europäischen Mondlander Argonaut auf einer Ariane-6-Rakete zum Mond transportiert werden. Für Kommunikations- und Datendienste soll die europäische Mondkommunikationsinfrastruktur Moonlight genutzt werden, zunächst über Lunar Pathfinder. OASIS würde damit wichtige europäische Raumfahrtprogramme auf und um den Mond miteinander verbinden.

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ESA beauftragt OHB mit Studien für eine Mondinfrastruktur; relevante Raumfahrt- und Technologieentwicklung.
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Europa arbeitet an der nächsten Generation der Mondexploration: Mit OASIS (Outpost for Advanced Scientific Investigation Station) soll eine gemeinsame Infrastruktur entstehen, die wissenschaftliche Experimente und Technologiedemonstrationen langfristig auf der Mondoberfläche unterstützt. Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, mit den entsprechenden Machbarkeits- und Vorentwurfsstudien beauftragt. [&#8230;]

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Neue Maßstäbe für Tests von Raketentriebwerken: Projekt Eu-BEST erfolgreich abgeschlossen
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Mit dem Aufbau und der finalen Abnahme des gesamten Prüfstandes am Standort der OHB Digital Connect in Mainz wurde das Projekt Eu-BEST (European Bench for Engine and Stage Testing) erfolgreich abgeschlossen. Das am 1. November 2023 gestartete Projekt wurde im Rahmen des Programms Horizon Europe mit 4,96 Millionen Euro durch die Europäische Union gefördert. Der Projektabschluss fand unter Beteiligung von Vertretern der Europäischen Kommission, der Europäischen Weltraumorganisation ESA, der französischen Weltraumagentur CNES, des DLR und der Projektpartner statt.

Angesichts der wachsenden Zahl europäischer Trägerraketenprogramme und des steigenden Bedarfs an Raketenstarts für den Aufbau großer Satellitenkonstellationen gewinnt der Zugang zu leistungsfähigen Testinfrastrukturen zunehmend an Bedeutung. Entwicklungs-, Qualifikations- und Abnahmetests sind essenzielle Bestandteile der Trägerraketenentwicklung und haben maßgeblichen Einfluss auf Kosten, Zeitpläne und Markteinführung neuer Systeme. Effiziente, flexibel einsetzbare Prüfstände sind daher ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrtindustrie und die Sicherung eines unabhängigen europäischen Zugangs zum All.

Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen von Eu-BEST ein interoperabler, modularer und mobiler Prüfstand entwickelt, der an unterschiedlichen Standorten und für verschiedene Trägersysteme eingesetzt werden kann.

Koordinator des Projektes war Eiffage Énergie Systèmes – Clemessy (Frankreich), während die technische Leitung für das Systemdesign des Prüfstands bei SpaceDreams (Frankreich) lag.

Die OHB Digital Connect brachte ihre umfassende Expertise im Bereich Bodensegmente für Trägerraketen ein und verantwortete die Entwicklung und Umsetzung der mechanischen Strukturen des Prüfstands.Eine Besonderheit ist dabei das eigens für das Projekt entwickelte Schubmesssystem. Es erfasst nicht nur den Schub in Echtzeit, sondern bestimmt zugleich dessen exakte Richtung. Damit geht die Lösung deutlich über die Leistungsfähigkeit konventioneller Schubmesssysteme in Testständen für Raketentriebwerke hinaus. Die präzisen Messdaten ermöglichen eine schnellere und fundiertere Auswertung der Testergebnisse und tragen dazu bei, Qualifizierungs- und Abnahmeprozesse deutlich zu verkürzen.

Ergänzt wurde das Konsortium durch weitere Partner aus Spanien und Irland mit Kompetenzen in den Bereichen Systemintegration, Testbetrieb und Infrastrukturentwicklung.

Mit dem erfolgreichen Abschluss von Eu-BEST wurde die Grundlage für eine neue Generation standardisierter Testinfrastrukturen geschaffen. Das Projekt trägt damit dazu bei, Engpässe bei Testkapazitäten für europäische Trägerraketen abzubauen und Entwicklungsprozesse effizienter zu gestalten. Gleichzeitig stärkt Eu-BEST die technologische Souveränität Europas und schafft wichtige Voraussetzungen, um den steigenden Bedarf an Startdienstleistungen für institutionelle und kommerzielle Missionen künftig zuverlässig bedienen zu können.

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Mit dem Aufbau und der finalen Abnahme des gesamten Prüfstandes am Standort der OHB Digital Connect in Mainz wurde das Projekt Eu-BEST (European Bench for Engine and Stage Testing) erfolgreich abgeschlossen. Das am 1. November 2023 gestartete Projekt wurde im Rahmen des Programms Horizon Europe mit 4,96 Millionen Euro durch die Europäische Union gefördert. Der [&#8230;]

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Stärkung der Fähigkeiten im Bereich Satellitenkommunikation: OHB beteiligt sich an MediaMobil
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OHB und die MediaMobil Communication GmbH haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Im Zuge dieser Zusammenarbeit übernimmt OHB im Rahmen einer Kapitalerhöhung 25 Prozent der Anteile an MediaMobil.

MediaMobil und OHB haben bereits seit 2020 eng bei der Entwicklung von Raketenstartlösungen aus der Nordsee zusammengearbeitet. Aus dieser Kooperation ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden, die heute durch die Beteiligungsvereinbarung weiter verfestigt wird.

Mit der Beteiligung stärkt OHB gezielt die eigenen Kompetenzen im Bereich der Satellitenkommunikation und baut das Leistungsportfolio entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiter aus. Die Partnerschaft unterstreicht die strategische Bedeutung von innovativen Kommunikationslösungen für zukünftige Anwendungen in Raumfahrt und Digitalisierung.

„Ich freue mich sehr, dass wir die Partnerschaft mit MediaMobil durch eine Beteiligung vertiefen und festigen. OHB und MediaMobil sind zwei Bremer Unternehmen, die im strategischen Zukunftsfeld Satellitenkommunikation enger zusammenrücken und sich dabei in ihren Kompetenzen ergänzen – und die auch noch fast Nachbarn sind“, sagt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender von OHB.

Die MediaMobil Communication GmbH ist ein spezialisierter Anbieter von Lösungen im Bereich mobiler Kommunikationssysteme und Konnektivität mit Sitz in Bremen. Das Unternehmen entwickelt und betreibt innovative Technologien, die insbesondere in anspruchsvollen Einsatzumgebungen wie Wüsten, Katastrophengebieten oder auf hoher See zuverlässige Kommunikation ermöglichen.

„Die Beteiligung von OHB ist ein wesentlicher Schritt für die weitere Entwicklung des Geschäftsfelds Krisen- und Notfallkommunikation, für den Satellitenkommunikation eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Zusätzlich ermöglicht sie die Mitarbeit in Großprojekten und im Bereich Verteidigung, wofür MediaMobil mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und im Betrieb von Satellitendiensten einbringen kann“, sagt Andreas Nil, Geschäftsführender Gesellschafter von MediaMobil.

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OHB und die MediaMobil Communication GmbH haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Im Zuge dieser Zusammenarbeit übernimmt OHB im Rahmen einer Kapitalerhöhung 25 Prozent der Anteile an MediaMobil. MediaMobil und OHB haben bereits seit 2020 eng bei der Entwicklung von Raketenstartlösungen aus der Nordsee zusammengearbeitet. Aus dieser Kooperation ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden, die [&#8230;]

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Xerox Holdings Corporation Declares Dividend on Common and Preferred Stock
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Norwalk, Conn. —

Xerox Holdings Corporation (NASDAQ: XRX) announced today that its board of directors declared a quarterly dividend of $0.025 per share on Xerox Holdings Corporation Common Stock. The dividend is payable on July 31, 2026, to shareholders of record on June 30, 2026.

The board also declared a quarterly dividend of $20.00 per share on the outstanding Xerox Holdings Series A Convertible Perpetual Preferred Stock. The dividend is payable on July 1, 2026, to shareholders of record on June 15, 2026.

About Xerox Holdings Corporation (NASDAQ: XRX)

Xerox has been redefining the workplace experience for over a century. As a services-led, software-enabled company, we power today’s hybrid workplace through advanced print, digital, and AI-driven technologies. In 2025 Xerox acquired Lexmark - expanding our global footprint, strengthening service capabilities, and equipping us to deliver an even broader portfolio of workplace technologies to our clients. Today, we continue our legacy of innovation to deliver client-centric, digitally driven solutions that meet the needs of a global, distributed workforce. Whether in offices, classrooms, or hospitals, we help our clients thrive in a constantly evolving business landscape.

-XXX-

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Xerox Holdings Corporation (NASDAQ: XRX) announced today that its board of directors declared a quarterly dividend of $0.025 per share on Xerox Holdings Corporation Common Stock. The dividend is payable on July 31, 2026, to shareholders of record on June...

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90 Jahre WEMAG / Eine mittelständische Erfolgsgeschichte zwischen Familientradition und Innovation
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90 Jahre WEMAG

Eine mittelständische Erfolgsgeschichte zwischen Familientradition und Innovation

Fulda (ots)

Vom Werkzeuggeschäft zum international vernetzten Industriepartner: Das Fuldaer Familienunternehmen WEMAG feiert sein 90-jähriges Bestehen. Über vier Generationen hinweg hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und setzt heute auf Digitalisierung, moderne Logistik und innovative Dienstleistungen. Die Verbindung aus unternehmerischer Kontinuität, technologischem Fortschritt und einer gewachsenen Unternehmenskultur bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung.

Als der Kaufmann Adolf Ruland am 5. Mai 1936 in Fulda die WEMAG Werkzeug- und Maschinengesellschaft gründete, war kaum absehbar, welche Entwicklung das Unternehmen in den folgenden neun Jahrzehnten nehmen würde. Aus dem damaligen Werkzeuggeschäft ist ein international vernetzter Handels- und Industriepartner mit mehr als 200 Mitarbeitern, sechs Standorten in Deutschland und einem Sortiment von rund fünf Millionen Artikeln geworden. Heute wird die WEMAG GmbH & Co. KG als Familienunternehmen in vierter Generation geführt und feiert 2026 ihr 90-jähriges Bestehen. Die Unternehmensgeschichte steht beispielhaft für die Entwicklung des deutschen Mittelstands, dessen wirtschaftliche Stärke wesentlich durch Familienunternehmen geprägt wird, die langfristig investieren, Verantwortung übernehmen und ihre Geschäftsmodelle immer wieder an neue Marktbedingungen anpassen.

Über neun Jahrzehnte hinweg hat WEMAG wirtschaftliche Umbrüche, technologische Veränderungen und den Strukturwandel in Industrie und Handwerk begleitet. Bereits 1948 übernahm mit Helmut Schaus der Schwiegersohn des Gründers die Geschäftsführung. Ihm folgte 1972 sein Sohn Joachim Schaus, der die Expansion des Unternehmens über Jahrzehnte vorantrieb. Mit Christopher Schaus trat 2004 die vierte Generation in das Unternehmen ein. Seit 2010 gehört er der Geschäftsführung an, 2018 übergab ihm sein Vater symbolisch den Unternehmensschlüssel. Die Entwicklung ist von einem kontinuierlichen Ausbau der Geschäftsfelder, Investitionen in neue Technologien und der Erschließung weiterer Märkte gekennzeichnet. Heute verfügt WEMAG über Niederlassungen in Fulda, Aschaffenburg, Bochum, Kassel, Siegen und Zella-Mehlis. Mehr als 30 Handelsvertreter und Handelspartner bilden darüber hinaus ein internationales Netzwerk, das von Europa bis nach Afrika, Asien und in den Nahen Osten reicht.

Vom Werkzeughandel zum Prozesspartner der Industrie

Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens zeigt sich besonders deutlich an der Veränderung seines Leistungsangebots. Während der klassische Werkzeug- und Maschinenhandel über Jahrzehnte den Schwerpunkt bildete, umfasst das Geschäft heute neben Werkzeugen, Maschinen, Arbeitsschutz und Betriebseinrichtungen auch umfassende Dienstleistungen für industrielle Beschaffungs- und Produktionsprozesse. WEMAG begleitet Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Technologien, entwickelt individuelle Versorgungskonzepte und integriert digitale Bestellsysteme in bestehende betriebliche Abläufe. Damit reicht die Zusammenarbeit mit vielen Kunden inzwischen weit über die traditionelle Lieferantenbeziehung hinaus.

Ein Beispiel für diese Entwicklung ist der Geschäftsbereich E-Business, der am Standort Siegen mit einer eigenen E-Fabrik auch über eine praxisorientierte Demonstrationsumgebung verfügt. Dort können Industriekunden moderne Ausgabeautomaten, digitale Lager- und Versorgungssysteme sowie verschiedene Lösungen für die automatisierte Materialbeschaffung im Betrieb erleben. Zum Leistungsspektrum gehören elektronische Beschaffungsplattformen, E-Procurement, Werkzeugmanagement und individuell konzipierte Logistiklösungen. Die Systeme ermöglichen es Unternehmen, ihre Materialversorgung transparenter zu organisieren, Bestellprozesse zu vereinfachen und administrative Aufwendungen zu reduzieren. Das Geschäftsmodell des Werkzeughandels entwickelt sich damit zunehmend in Richtung einer umfassenden Beratung und Begleitung industrieller Wertschöpfungsprozesse.

Wie weit diese Integration bereits reicht, zeigen langjährige Kundenbeziehungen. Der international tätige Maschinenbauer Trützschler hat gemeinsam mit WEMAG einen unternehmensspezifischen digitalen Beschaffungsprozess entwickelt, durch den Bestellungen, Disposition und interne Abläufe erheblich vereinfacht wurden. WEMAG übernimmt dabei Aufgaben, die unmittelbar in die Logistik- und Beschaffungsorganisation des Kunden eingebunden sind. Vergleichbare Partnerschaften bestehen mit zahlreichen Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Bauwirtschaft. Die Verbindung aus technischem Fachwissen, persönlicher Betreuung und Prozesskompetenz ist zu einem wesentlichen Bestandteil der Unternehmensentwicklung geworden.

Auch durch gezielte Übernahmen hat WEMAG sein Leistungsspektrum erweitert. Mit der 2024 übernommenen und heute als WEMAG Metallbearbeitung firmierenden Fertigung in Fulda verfügt die Unternehmensgruppe über einen eigenen industriellen Produktionsbereich. Auf rund 10.000 Quadratmetern werden unter anderem anspruchsvolle Maschinenbauteile bearbeitet, deren Einsatzgebiete vom klassischen Maschinenbau bis zur Automobil- und Luftfahrtindustrie reichen. Die Übernahme des Werkzeughändlers Werkzeug Weber in Aschaffenburg im Jahr 2025 setzte die regionale Expansion fort.

Investitionen in Digitalisierung, Robotik und moderne Logistik

Die nächste Entwicklungsphase wird maßgeblich durch technologische Innovationen geprägt. Eine zentrale Rolle spielt dabei das eigene Waren- und Logistikzentrum, das seit seiner Eröffnung im Jahr 2005 kontinuierlich erweitert und modernisiert wurde. Derzeit werden dort täglich rund 1.000 Pakete versendet. Angesichts wachsender Anforderungen an Liefergeschwindigkeit, Sortimentsbreite und individuelle Kundenversorgung arbeitet das Unternehmen an der weiteren Automatisierung seiner logistischen Prozesse. Moderne Verpackungstechnologien, digitale Steuerungssysteme und künftig auch robotergestützte Kommissionierung sollen die Leistungsfähigkeit erhöhen und gleichzeitig die Mitarbeiter entlasten. Mit einem geplanten Standortwechsel innerhalb Fuldas werden zusätzliche räumliche Voraussetzungen für diese Entwicklung geschaffen.

Für Christopher Schaus ist die Bereitschaft zur Veränderung ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, moderne Logistik und Robotik bezeichnet der geschäftsführende Gesellschafter als zentrale Zukunftsthemen, mit denen sich WEMAG intensiv beschäftigt und in die das Unternehmen investieren will. Zugleich sollen die gewachsenen Stärken eines familiengeführten Mittelständlers erhalten bleiben: kurze Entscheidungswege, persönliche Kundenbeziehungen und die Fähigkeit, auf individuelle Anforderungen flexibel zu reagieren. Die Unternehmensgeschichte belegt, wie eng technologische Weiterentwicklung und unternehmerische Kontinuität miteinander verbunden sein können.

Mitarbeiterbindung und Ausbildung als Grundlage des Erfolgs

Eine weitere Besonderheit der WEMAG ist die ausgeprägte Bindung vieler Mitarbeiter an das Unternehmen. Betriebszugehörigkeiten von 30, 40 und sogar 50 Jahren gehören ebenso zur Unternehmensgeschichte wie zahlreiche berufliche Laufbahnen, die mit einer Ausbildung bei WEMAG begonnen haben. Mitarbeiter haben über Jahrzehnte neue Geschäftsfelder aufgebaut, technische Entwicklungen begleitet und enge Kundenbeziehungen geprägt. Diese personelle Kontinuität schafft Erfahrungswissen und Vertrauen, die gerade bei technisch anspruchsvollen Produkten und Dienstleistungen von erheblicher Bedeutung sind.

Wie ungewöhnlich solche Beziehungen sein können, zeigt die Zusammenarbeit mit der Josef Wiegand GmbH & Co. KG, einem international tätigen Hersteller von Freizeit- und Erlebnisanlagen. Seit 46 Jahren arbeiten beide Unternehmen zusammen, 44 Jahre lang wurde Wiegand dabei vom selben Außendienstmitarbeiter betreut. Solche Beispiele verdeutlichen, welchen Stellenwert langfristige Beziehungen in der Unternehmenskultur besitzen. Persönliche Verlässlichkeit und technische Kompetenz haben sich über Jahrzehnte zu wichtigen wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren entwickelt.

Diese Kontinuität soll auch künftig durch eine breite betriebliche Ausbildung gesichert werden. WEMAG bildet in kaufmännischen, technischen und logistischen Berufen aus, darunter Groß- und Außenhandelsmanagement, E-Commerce, IT-Systemmanagement, Lagerlogistik sowie Industrie- und Zerspanungsmechanik. Junge Menschen lernen damit sowohl die traditionellen Grundlagen des Handels und der industriellen Fertigung als auch moderne digitale Geschäftsprozesse kennen. Die Übernahme von Verantwortung, berufliche Weiterentwicklung und langfristige Perspektiven gehören zum Selbstverständnis des Familienunternehmens, dessen Personalpolitik seit Generationen auf gewachsene Beziehungen ausgerichtet ist.

Wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung

Die langfristige Orientierung zeigt sich ebenso beim Umgang mit Ressourcen und im gesellschaftlichen Engagement. So betreibt WEMAG auf dem Gelände der Metallbearbeitung in Fulda eine Photovoltaikanlage mit knapp 750 Kilowatt Peak Leistung, die jährlich rund 776.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Der selbst produzierte Strom wird unter anderem zum Laden der wachsenden Elektrofahrzeugflotte genutzt. Für seine Nachhaltigkeitsleistungen erhielt das Unternehmen 2025 die EcoVadis-Silbermedaille und gehörte damit zu den besten 15 Prozent der im Rahmen dieser Bewertung erfassten Unternehmen.

Auch gesellschaftlich ist WEMAG an seinen Standorten fest verankert. Mehr als 100 Vereine, Organisationen und Initiativen werden durch Spenden, Sponsoring, Sachleistungen und weitere Formen der Unterstützung gefördert. Schwerpunkte bilden unter anderem Sport, Bildung, Inklusion und soziale Projekte.

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WEMAG GmbH & Co. KG: Fulda (ots) - Vom Werkzeuggeschäft zum international vernetzten Industriepartner: Das Fuldaer Familienunternehmen WEMAG feiert sein 90-jähriges Bestehen. Über vier Generationen hinweg hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und ...

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IG-Metall Vorsitzende Christiane Benner fordert von Audi ein klares Bekenntnis zu deutschen Standorten
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IG-Metall Vorsitzende Christiane Benner fordert von Audi ein klares Bekenntnis zu deutschen Standorten

Frankfurt a.M./Bonn (ots)

Die IG-Metall Vorsitzende Christiane Benner kritisiert die geplante Eröffnung eines Audi-Werkes in Georgia in den USA, die Audi-Chef Gernot Döllner am Wochenende bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Donald Trump angekündigt hat. Die Beschäftigten im VW-Konzern, zu dem auch Audi gehört, bangten in Deutschland in vier Werken um ihren Job. Die IG Metall arbeite an Perspektiven für diese Werke. Durch den Auftritt von Trump und Döllner seien die Menschen nun zusätzlich verärgert und verunsichert. "Wir fordern ja den Konzern auf, auch neue Märkte zu erschließen. Und dazu gehört selbstverständlich auch Nordamerika. Aber gleichzeitig brauchen wir eine sichere Perspektive für die Beschäftigten in den hiesigen Werken. Und wir erwarten, dass der Vorstand beides erfüllt, nämlich zu sehen, wie kann der Konzern erfolgreicher werden, indem er auf neue Märkte geht, aber auch Sicherheit für die Kolleginnen und Kollegen hier in den hiesigen Werken zu schaffen. Das muss ja nicht notwendigerweise ein Widerspruch sein", sagte Benner im Gespräch mit dem TV-Sender phoenix.

Als Konsequenz fordere die Gewerkschaft nun umso härter, "dass die Beschäftigten die Sicherheit bekommen und nicht die Leidtragenden davon werden, dass eventuell der Konzern dadurch einen weiteren Imageschaden davon trägt." Außerdem machte Benner deutlich: "Ich erwarte dort einfach ein ganz, ganz klares Bekenntnis zu den Beschäftigten und zu den Standorten hier."

Das ganze Gespräch sehen Sie in Kürze auf www.phoenix.de.

Pressekontakt:

phoenix-Kommunikation

Telefon: 0228 / 9584 192

kommunikation@phoenix.de

Twitter.com: phoenix_de

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Berichtet über Audi-Standorte, Beschäftigung und die Gewerkschaftsforderung an das Unternehmen.
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PHOENIX: Frankfurt a.M./Bonn (ots) - Die IG-Metall Vorsitzende Christiane Benner kritisiert die geplante Eröffnung eines Audi-Werkes in Georgia in den USA, die Audi-Chef Gernot Döllner am Wochenende bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Donald Trump ...

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PLAN-B NET ZERO als World's Best Challenger Brand bei den CHARGE Awards Europe 2026 ausgezeichnet
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PLAN-B NET ZERO als World's Best Challenger Brand bei den CHARGE Awards Europe 2026 ausgezeichnet

Berlin/Florenz (ots)

Internationale Branding-Plattform würdigt Neo Energy als neuen Ansatz im Energiemarkt

Die PLAN-B NET ZERO AG ist bei den CHARGE Awards Europe 2026 als "World's Best Challenger Brand" ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am 19. Oktober 2026 im Rahmen der CHARGE Energy Brand Conference in Florenz statt. Mit dem Preis würdigt CHARGE das Neo-Energy-Konzept von PLAN-B, das Energie von einem austauschbaren Versorgungsprodukt zu einem digitalen, intuitiv nutzbaren Energiesystem als neue Kategorie weiterentwickelt.

CHARGE ist eine internationale Plattform für Kommunikation, Strategie, Innovation, Nachhaltigkeit und Markenführung in der Energiebranche. Die CHARGE Awards bewerten Energiemarken in einem Verfahren, das auf wissenschaftlicher Forschung und professioneller Branding-Expertise beruht. Die Kategorie "World's Best Challenger Brand" zeichnet Unternehmen aus, die die nachhaltige Energiewende mit innovativen Ansätzen vorantreiben und spürbare Wirkung erzielen. Sie unterstreicht, wie wichtig Markenführung ist, um den Wert neuer Energielösungen verständlich zu machen.

Neo Energy: Energie als System, das mitdenkt

PLAN-B NET ZERO wurde im April 2023 von Bradley Mundt gegründet und versteht sich als Pionier der Kategorie Neo Energy. Inspiriert von Neo Banking verbindet das Unternehmen Strom aus 100 % erneuerbaren Quellen mit digitaler Intelligenz, Services und Community. Kund:innen erhalten ok-power-plus-zertifizierten Strom zu fairen Festpreisen und steuern ihre Energie einfach in der PLAN-B Neo App. Mit dem Neo Wallet zahlen Kund:innen flexibel per Prepaid, Kreditkarte, Apple Pay oder Klarna, ganz ohne klassische Jahresabrechnung. Zählerstände, Abschläge und Rechnungen verwalten sie per Self-Service, der KI-Assistent Neo beantwortet Fragen rund um die Uhr, und bei Bedarf ruft ein echtes Teammitglied zurück. Wer Teil der Community ist, wird zusätzlich mit kWh-Bonus und Power Units belohnt und kann aktiv sparen. Und das ist erst der Anfang. Weitere Features sind in der Planung.

"Strom braucht jeder, jeden Tag. Begeistert hat er bisher trotzdem kaum jemanden", sagt Bradley Mundt, Gründer und CEO der PLAN-B NET ZERO AG. "Mit Neo Energy ändern wir das: Wir machen aus etwas, das ohnehin jeder braucht, ein Erlebnis, das Spaß macht und so selbstverständlich funktioniert wie die besten Apps unseres Alltags. Erneuerbarer Strom ist dabei die Basis, nicht das Verkaufsargument. Die Energiewende treiben wir damit ganz spielerisch voran. Dass CHARGE diesen Weg als Challenger-Haltung würdigt, freut uns und unser ganzes Team sehr."

PLAN-B dankt dem Team von CHARGE um Fridrik Larsen für die Auszeichnung und zwei Konferenztage, die den Austausch zwischen Energiemarken aus ganz Europa in den Mittelpunkt gestellt haben.

Über PLAN-B NET ZERO

Die PLAN-B NET ZERO AG etabliert eine neue Kategorie im europäischen Energiemarkt: Neo Energy. Das Unternehmen verbindet Energieversorgung mit digitalen Technologie-, Steuerungs- und Plattformlösungen und positioniert sich damit als dynamisch wachsender Anbieter integrierter Neo-Energy-Lösungen. Analog zu den Entwicklungen im Fintech-Bereich überträgt PLAN-B die Prinzipien digitaler Disruption konsequent auf den Energiemarkt. Mit Neo Energy verfolgt das Unternehmen ein integriertes Geschäftsmodell, das klassische Energieversorgung mit digitaler Kundeninteraktion, Datenintelligenz und skalierbaren Technologielösungen verknüpft. Seit der Gründung im Jahr 2023 hat PLAN-B eine Kunden- und Nutzerbasis von rund 115.000 (Stand: 30. Juni 2026) aufgebaut und einen jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) von mehr als 60 Mio. Euro erreicht. Damit zählt PLAN-B nach eigener Einschätzung zu den am schnellsten wachsenden Energieplattformen in der DACH-Region.

Mehr unter planbnetzero.com.

Über CHARGE

CHARGE - Powering Energy Brands mit Sitz in Reykjavík ist eine internationale Plattform für Kommunikation, Strategie, Innovation, Nachhaltigkeit und Markenführung in der Energiebranche. Mit Konferenzen und den CHARGE Awards bringt CHARGE Energiemarken aus aller Welt zusammen.

Mehr unter https://charge.events/

Pressekontakt:

Julia Schnitger

presse@planbnetzero.com

www.planbnetzero.com

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PLAN-B NET ZERO: Berlin/Florenz (ots) - Internationale Branding-Plattform würdigt Neo Energy als neuen Ansatz im Energiemarkt Die PLAN-B NET ZERO AG ist bei den CHARGE Awards Europe 2026 als "World's Best Challenger Brand" ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand ...

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