Frankfurter Rundschau kommentiert Debatte über "migrantische Milieus"
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Frankfurter Rundschau kommentiert Debatte über "migrantische Milieus"

Frankfurt (ots)

Es ist ebenso erwartbar wie enttäuschend, dass die CDU die vereinzelten Ausschreitungen bei den Gen-Z-Protesten am Wochenende nun für den rassistischen Kulturkampf instrumentalisiert. Doch selbst wer sich - zu Recht - nicht auf eine unsägliche "Stadtbild 2.0"-Debatte einlassen möchte, darf nicht aus den Augen verlieren, was für eine Diskursverschiebung dabei stattfindet. Die Tatsache: Einige Hundert Menschen haben in verschiedenen Städten Scheiben eingeschlagen und einzelne Geschäfte geplündert.

Die Erzählung, die Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) daraus macht: Täter aus einem überwiegend "migrantischen Milieu" seien verantwortlich. Unterstützung bekommt er von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU).

Das "migrantische Milieu"? In einer ernsthaften Debatte könnte man fragen, was damit gemeint sein soll. In einer Stadt wie Frankfurt, in der mehr als die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger einen Migrationshintergrund hat, ist jeder Grundschulpausenhof ein "migrantisches Milieu".

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Irrelevant (need review): Primär ein politischer Kommentar zur Debatte über Migration und Proteste, ohne geschäftlichen Schwerpunkt.
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Frankfurter Rundschau: Frankfurt (ots) - Es ist ebenso erwartbar wie enttäuschend, dass die CDU die vereinzelten Ausschreitungen bei den Gen-Z-Protesten am Wochenende nun für den rassistischen Kulturkampf instrumentalisiert. Doch selbst wer sich - zu Recht - nicht auf ...

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